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28.07.2021, 12:12 Uhr
Die Qualität des Rettungswesens im Landkreis ist in Gefahr

Die Senioren-Union der CDU-Kreisvereinigung Oldenburg-Landkreis ist erschrocken über das Abstimmungsverhalten von der SPD, den Grünen und der FDP in der letzten Kreistagssitzung. Die CDU-Kreistagsfraktion hat sich mit Nachdruck für den Erhalt des bisher bewährten und sicheren Rettungsdienstes ausgesprochen. „Das Rettungswesen darf nicht durch eine Studie im Landkreis verschlechtert werden“, äußern die CDU-Senioren ihren Unmut. „Die sogenannte „Maastricht“ Studie hat nur eine einseitige Betrachtungsweise“. Es wurden bereits die vier hochwertigen Mehrzweckfahrzeuge (MZF), die mit den Rettungswagen (RTW) bei der Ausstattung und der Personalbesetzung gleich zusetzen sind, umgewidmet und jeweils zwei Fahrzeuge fahren jetzt als Notfall-Krankentransportwagen (N-KTW) und Krankentransportwagen (KTW). Damit ändert sich die technische Ausstattung, sowie die erforderliche Qualifizierung des Personals. Alle vier Fahrzeuge können nun mit Rettungssanitäter (520 Std-Ausbildung) besetzt werden. Für den Beifahrer des N-KTW ist eine 40- 80 Std Weiterbildung oder eine langjährige Berufserfahrung notwendig. RTW und MZF werden durch Notfallsanitäter besetzt, die eine dreijährige Vollzeitausbildung absolviert haben. Qualitativ hochwertige Ausstattung und Besetzung ist ein Garant für schnelle und bestmögliche Hilfeleistung im Rettungswesen.
Die jetzige Entwicklung ist nach Ansicht der CDU-Senioren sehr gefährlich und kann im Notfall Menschenleben kosten. „Bei einem Schlaganfall zählt jede Minute“, so haben wir es im „Erste Hilfe“ Kurs gelernt. Hier wird an falscher Stelle gespart, befürchten die CDU-Senioren. Die Qualität im Rettungswesen muss höchste Priorität haben. Denn nur die schnelle und kompetente Erstversorgung schützt vor schwerwiegenden Folgen.
Daher appelliert die Senioren-Union der CDU-Kreisvereinigung an die Kandidaten der SPD, FDP und Grüne im zukünftigen Kreistag diesen Fehler zu korrigieren und zum altbewährten System zurückzukehren.